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05 Apr. 18

Kopftuchverbot - Paul Kimberger in der Zeitschrift "NEWS"

 „Die großen Herausforderungen werden dadurch genauso wenig gelöst wie durch die Maßnahmen zum Schulschwänzen. Aber im Sinne der Entwicklung unserer Kinder könnte ich auf das Kopftuch verzichten“, sagt etwa Paul Kimberger, der Vorsitzende der Pflichtschullehrer-Gewerkschaft. Dabei ist es ihm wichtig, das Kopftuch nicht als religiöses Symbol zu sehen. Integration sei für ihn eine Kulturleistung, die auf Gegenseitigkeit beruhe und es sei wichtig, „dass das was Österreich ausmacht auch erhalten bleibt, dass keine Parallelgesellschaft entsteht und die Werte von allen eingehalten werden“, so Kimberger. Kein Verständnis zeige er deshalb, wenn ein Elternteil etwa einem Lehrer den Handschlag verwehre. Die Mehrheit, so meint der ehemalige Lehrer einer Linzer Schwerpunkthauptschule, der die großen Herausforderungen in diesem Bereich kennt, wolle sich aber integrieren. Die Schule ist für Kimberger überhaupt die „wichtigste Sicherheitseinrichtung in unserem Land“ und Dinge, die hier nicht gelöst werden, würden später zu großen Problemen in der Gesellschaft führen, so der Gewerkschafts-Vorsitzende.

Online-Befragung:

https://www.news.at/a/kopftuchverbot-pro-kontra-9741794#survey

Quelle: News - online 5.4.2018