CLV.2025

Herzlich Willkommen auf der Intranet-Plattform des CLV OÖ.

Mit der Bekanntgabe Ihrer aktuellen E-Mail-Adresse und nach Kontrolle Ihrer aktiven Mitgliedschaft beim Christlichen Lehrerverein Oberösterreichs haben Sie ab Zustellung Ihrer Zugangsdaten vollen Zugriff auf das Onlineverzeichnis des DIENSTRECHTS-ABC´s.

Wir bitten Sie um etwas Geduld. Ihre Zugriffsdaten werden ehestmöglich übermittelt.
Gerne versorgen wir Sie auch mittels Ihrer aktuellen E-Mail-Adresse mit allen wichtigen Informationen rund um Schule und Bildung durch unseren Newsletter.

Ihr clv.online.team Walter u. Bernhard

Ihr persönliches Passwort ändern

Registrierung

Eine Arbeitsgruppe im CLV Oberösterreich beschäftigt sich nun schon seit über einem Jahr mit der Weiterentwicklung des Vereins. Der CLV wird zukunftsfit gemacht.
Die Ergebnisse dieses Zukunftsprozesses werden wir hier veröffentlichen.

Besoldungsdienstalter

Vielen Dank!

Ihre Registrierung wurde erfolgreich gespeichert und wird von uns bearbeitet!

Bitte um etwas Geduld, Sie erhalten dann ein E-Mail mit Ihren Zugangsdaten von uns.

Bitte addieren Sie 6 und 4.
 

Passwort geändert!

Ihr Passwort wurde erfolgreich geändert!

Teilbeschäftigung Vertragslehrer/innen mit IIL-Vertrag

KARENZVERLÄNGERUNG GEM. MUTTERSCHUTZGESETZ BZW. VÄTERKARENZGESETZ

L-3f2: Karenz-Verlängerung Mutterschutzgesetz/Väter-Karenzgesetz

SPITALSGELD/FREIZEITUNFALLVERSICHERUNG FÜR GEWERKSCHAFTSMITGLIEDER

Ansuchen

Auswahlkatalog: Tätigkeitsbereich C

VORRÜCKUNG/VORRÜCKUNGSSTICHTAG

(= Besoldungsdienstalter)

Stand: 1. Jänner 2020

GehG, VBG, LVG

Allgemeines

Die Vordienstzeitenanrechnung wurde von Grund auf neu geregelt. Der Vorrückungsstichtag tritt vollständig außer Kraft und wird durch das Besoldungsdienstalter ersetzt. Das Besoldungsdienstalter bestimmt die besoldungsrechtliche Stellung, Einstufung und Vorrückung.

Beim Besoldungsdienstalter handelt es sich um einen Zeitraum, der mit der Dauer des Dienstverhältnisses anwächst. Es besteht dabei einerseits aus der Dauer der angerechneten Vordienstzeiten, die beim erstmaligen Eintritt ins Dienstverhältnis festgestellt wird und andererseits aus der im aufrechten Dienstverhältnis verbrachten Zeit, soweit diese für die Vorrückung wirksam wurde. Damit ist das Besoldungsdienstalter im Ergebnis die Summe aller für die Vorrückung wirksamen Zeiten

1. Zeitvorrückung:

pragm. Lehrer/in und IL-Vertragslehrer/in:
Die Vorrückung in die nächsthöhere Gehaltsstufe erfolgt mit dem ersten Tag jenes Monats, der auf dem Tag folgt, an dem die Beamtin oder der Beamte weitere zwei Jahre ihres oder seines Besoldungsdienstalters vollendet (Vorrückungstermin).

Teil- bzw. Teilzeitbeschäftigung:

  • Vertragslehrer/in IIL (im Falle nachfolgender Überstellung in IL bzw. einer Pragmatisierung) und Vertragslehrer/in IL:
    -  mindestens halbe Lehrverpflichtung: ganze Anrechnung
    -  darunter: halbe Anrechnung 
  • Pragm. Lehrer(innen (gem. §§ 45, 46 LDG): ganze Anrechnung 

Die Dienstalterszulage (DAZ) (nur pragm. L. und IL-Vertragsl.) gebührt nach 2 Jahren in der höchsten Gehaltsstufe.
Vorrückung von der kleinen DAZ in die große DAZ nach weiteren 2 Jahren.

Teilzeitbeschäftigung unabhängig vom Stundenausmaß: ganze Anrechnung

2. Besoldungsdienstalter (§ 12 GehG und § 26 VBG):

Maßgeblich für die Vorrückung ist das Besoldungsdienstalter. Dieses wird durch den Landesschulrat bei  Neuanstellungen schriftlich mitgeteilt (bescheidmäßig ).

Das Besoldungsdienstalter umfasst die Dauer der im Dienstverhältnis verbrachten für die Vorrückung wirksamen Zeiten zuzüglich der Dauer der anrechenbaren Vordienstzeiten (im Sinne des § 12 Abs. 2 und 3).

Ermittlung: 

  • Zeiten bei einer Gebietskörperschaft 
  • Zeiten einer einschlägigen Berufstätigkeit; 
  • Zeiten des Präsenz- oder Zivildienstes in der aktuellen gestzlichen Dauer

Ausbildungszeiten jedweder Art (Studium, Lehrverhältnis, andere Ausbildungen) sind nicht mehr gesondert anrechenbar, da sie bereit bei den Gehaltsansätzen berücksichtigt sind.

3. Vorrückungstermin (§ 8 Abs 2 GehG):

a) Anlässlich der Überleitung bestehender Dienstverhältnisse:
     aa) 1. Jänner: alter Vorrückungsstichtag zwischen 1. Oktober und 31. März.
     bb) 1. Juli: alter Vorrückungsstichtag zwischen 1. April und 30. September.     

b) Jeder Monatserste kommt zukünftig für eine Vorrückung in Betracht.

4. Hemmung der Vorrückung (§ 10 GehG):

a) durch bescheidmäßige Feststellung, dass der zu erwartende Arbeitserfolg trotz Ermahnung nicht aufgewiesen wird,

b) durch Nichtablegen einer für die dienstrechtliche Stellung maßgeblichen Prüfung innerhalb der hiefür festgesetzten Frist,

c) durch Antritt eines Urlaubes gegen Entfall der Bezüge

In folgenden Fällen wird mit dem Tag des Wiederantrittes des Dienstes dieser Zeitraum zur Hälfte für die Vorrückung wirksam:

  • KU gem. § 58 LDG zur Kinderbetreuung bis zu deren Schuleintritt
  • KU gem. § 58c LDG zur Betreuung eines behinderten Kindes)

Keine Hemmung bei Karenz nach § 15 MSchG bzw. § 2 VKG

5. Landesvertragslehrpersonen pd: § 18 Abs. 4 LVG

Abweichend von den allgemeinen Bestimmungen über die Vorrückung betragen die für die Vorrückung in weitere Entlohnungsstufen erforderlichen Zeiträume in der Entlohnungsgruppe pd

Das Monatsentgelt für vollbeschäftigte Vertragsbedienstete im Pädagogischen Dienst beträgt:

Entloh-
nungs-
stufe

Verweil-
dauer in
Jahren

1

    3,5 *

2

    5

3

    5

4

    6

5

    6

6

    6

7

 

* 3,5 Jahre als Master, 4,5 Jahre als Bachelor mit 240 ECTS und 5,5 Jahre als Bachelor mit 180 ECTS.

Stand: 1.1.2020

Stand: 1.9.2016

1. Rechtsanspruch:

kein Rechtsanspruch

Besondere Tätigkeitern der Landeslehrer/innen im Bereich ihres Berufsfeldes

Bitte addieren Sie 8 und 5.
 

2. Stundenausmaß:

jedes Ausmaß möglich

1. Verwaltung, Organisation, Administration

Tätigkeiten, die zum unmittelbaren Berufsfeld des Lehrers/der Lehrerin gehören:
Verwaltung von Kustodiaten (schulautonome Lösungen möglich) und standortspezifischen Sammlungen:

  • GS und GW
  • BU
  • PC
  • Bücherei
  • Schulwerkstätte
  • Lehrküche
  • Lehrgarten
  • Audiovisuelle Lehrmittel
  • Turnsaaleinrichtung
  • . . .

 PTS:

  • Verwaltung von Werkstätten (inklusive Ausstattung) aller Fachbereiche
  • Technische Seminare
  • Materialverwaltung

Schwerpunktschulen, wenn notwendig


Schulbuchaktion
Führung und Verwaltung der Schul- und Lehrerbücherei
Betreuung der IT-Arbeitsplätze zusätzlich zur "Unterschreitung"
Tätigkeit als Leitervertreter, Tätigkeiten in der Administration
Referate:

  • Brandschutz
  • Strahlenschutz
  • Buchklub
  • Jugendrotkreuz
  • Verkehrserziehung
  • ...

HS/PTS:
 Korrekturen über die Norm hinaus

  • D
  • lebende Fremdsprache
  • M

In besonderen Fällen können dem Klassenvorstand/Klassenlehrer oder einem anderen Lehrer weitere Stunden zur Betreuung der Klasse zugewiesen werden
(zB: Teamlehrer, ...)

Freiwillige Leistungen, die ebenfalls zur Erreichung der Jahresnorm gem. § 43/3/5 eingebracht werden können:
Betreuung von Unterrichtsmitteln:

  • Musik
  • Bildner. Erziehung
  • ...

GTS:
Beschaffung und Verwaltung von Materialien für die Freizeitgestaltung (Spielesammlung, Fotolabor, Sport, EDV, . . .)
Betreuung von:

  • Schulgarten
  • Biotop
  • Aquarium
  • ...

Gesunde Jause
Schulmilch
Schülerfreifahrt
Schul(raum)gestaltung
Mitwirkung bei der Erstellung der Stunden- und Aufsichtspläne
Erstellen von Statistiken
Referate:

  • Schulgalerie
  • Kulturbeauftragter
  • ...

Vor-, Auf- und Nachbereitung sowie Durchführung von (internationalen) Projekten
Feste, Feiern, schulbezogene Veranstaltungen, Wettkämpfe, rel. Übungen
Erweiterte Vorbereitungsarbeiten:

  • Schülerexperimente
  • Materialbesorgung
  • Materialerstellung
  • ...

VS:
Schülereinschreibung

3. Monatsentgelt bei Beschäftigung unter der Jahresnorm:

3.1. literarische Lehrer/innen:

VS, ASO:  22 Stunden = 100 %
NMS, PTS: 21 Stunden = 100 %

Die "Tätigkeitsbereiche A, B und C" werden in dem Prozentausmaß, auf das die Jahresnorm herabgesetzt wurde, aliquot berechnet.Ausnahme: 66 Jahresstunden für die Klassenführung.

Formel für Auszahlung: 

  • VS, ASO: Wochenstundenanzahl x 23 : 22
  • NMS, PTS: Wochenstundenanzahl x 23 : 21 

Beispiel: 

Die Unterrichtsverpflichtung eines Volksschullehrers wird in der Diensteinteilung zu Schulbeginn mit 12 Wochenstunden festgelegt (= 54,55 % der Jahresnorm)

Tätigkeitsbereich A:      432 Stunden (12 x 36)
Tätigkeitsbereich B:      360 Stunden (5/6 von 432)
Tätigkeitsbereich C:      176 Stunden
Jahresnorm:                 968 Stunden (= 54,55 % von 1776)
12 Wochenstunden führen zur Bezahlung von 12,54 Jahreswochenstd.(12 x 23 : 22)

3.2. Lehrer/innen einzelner Gegenstände:

Norm = 22 Wochenstunden = 100 %

daher bedingt eine Wochenstunde 4,545 % der Jahresnorm von 1776 Stunden

Formel für Auszahlung:

  • Stundenanzahl x 23 : 22

Beispiel:

Die Unterrichtsverpflichtung eines Lehrers wird in der Diensteinteilung zu Schulbeginn mit 6 Wochenstunden festgelegt = 27,27 % der Jahresnorm

Tätigkeitsbereich A:      216 Stunden (6 x 36)
Tätigkeitsbereich B:      180 Stunden (5/6 von 216)
Tätigkeitsbereich C:      88 Stunden
Jahresnorm:                  484 Stunden (= 27,27 % von 1776)
6 Wochenstunden führen zur Bezahlung von 6,27 Jahreswochenstunden(6 x 23 : 22)

2. Pädagogische (organisatorische) Aufgaben

Tätigkeiten, die zum unmittelbaren Berufsfeld des Lehrers/der Lehrerin gehören:
Schulentwicklung:

  • Schulplanung
  • Qualitätssicherung
  • Leitbilderstellung
  • Schulpräsentation
  • Evaluation
  • Lehrplanarbeit
  • schulautonome Stundentafel
  • Erziehungsrichtlinien
  • ...

Berücksichtigung von Belastungsfaktoren:

  • große Klassen
  • große Gruppen
  • verhaltensauffällige Schüler
  • ...

Berichte, Gutachten, Stellungnahmen
Integration:

  • Vorbereitung der Integration
  • Erstellen von Klassenkonzepten
  • Einzelintegration

Team- und Fallbesprechungen - Betreuungslehrer, Sprachheillehrer, Religionslehrer, SPZ-Team, ... (Fachbereiche, Integration, Koordinationen, . . .)
Zusammenarbeit mit SPZ
Planung und Betreuung eines berufsüberleitenden Projektes
Teilnahme an ein- und mehrtägigen Schulveranstaltungen und schulbezogenen Veranstaltungen (bis max. 10 Std./Tag)
PTS:
Organisation, Vorbereitung, Betreuung

  • Berufspraktische Tage / Wochen
  • Berufsorientierungsphase
  • . . .

Prüfungen außerhalb der Unterrichtserteilung (Einstufungs-, Eignungsprüfungen)
Wegzeiten bei

  • Einsatz an mehreren Schulstandorten
  • dislozierter Unterricht (Werkstätten, Leibesübungen, Betreuungslehrer, LfWE, Religionslehrer, Sportlehrer . . .)
  • Teilnahme an Dienstbesprechnugen

GTS:

  • vermehrte Erziehungstätigkeit
  • Kontakt zu Jugendwohlfahrt
  • Konferenzen zur Freizeitgestaltung
  • Projekte im Freizeitbereich
  • . . .

Freiwillige Leistungen, die ebenfalls zur Erreichung der Jahresnorm gem. § 43/3/5 eingebracht werden können:
Alternative Leistungsbeurteilung 
Moderatorentätigkeit
Supervision
Helferkonferenzen
Betreuung der Lernwerkstatt
Regionale und überregionale Entwicklungstätigkeiten (Projekte, . . .)
PTS:

  • Organisation, Vorbereitung, Betreuung
  • Vermittlung zusätzlicher Qualifikationen (ECDL, ÖSTA, Erste-Hilfe-Schein, . . .)
  • ...

Nicht gesondert bezahlte Gutachtertätigkeit zur Eignungserklärung von Unterrichtsmaterialien
Planung und Erprobung schulautonomer Unterrichtsgegenstände
Schulversuchstätigkeiten mit entsprechenden Entwicklungsarbeiten
Kollegiale Hospitation
Hospitation bei Nachschulungen
Mentoring von Junglehrern

4. Anrechnung für die Vorrückung (im eventuell nachfolgenden IL oder pragmatischen Dienstverhältnis):

unabhängig von Unterrichtsverpflichtung: voll

3. Bildung

Tätigkeiten, die zum unmittelbaren Berufsfeld des Lehrers gehören:
Fort- und Weiterbildung, die das Ausmaß gem. § 43/3/4 überschreitet und im schulischen Interesse liegt
Schulinterne Fortbildung

Freiwillige Leistungen, die ebenfalls zur Erreichung der Jahresnorm gem. § 43/3/5 eingebracht werden können:
Tätigkeiten im Rahmen von Bezirksarbeitsgemeinschaften:

  • Leiter
  • Referent (ohne Honorar)

5. Anrechnung für die Pension:

bei Überschreitung der Geringfügigkeitsgrenze

(2015: EUR 405,98)

4. Kontakte zu Schülern und Eltern

Tätigkeiten, die zum unmittelbaren Berufsfeld des Lehrers gehören:
Erweiterte Erziehungstätigkeiten:

  • Schul- und Klassenforen
  • individuelle Beratung von Schülern und Eltern
  • ...

Zusammenarbeit mit Elternverein
Schullaufbahnberatung

Freiwillige Leistungen, die ebenfalls zur Erreichung der Jahresnorm gem. § 43/3/5 eingebracht werden können:
Erweiterte Erziehungstätigkeiten:

  • zusätzliche Sprechstunden
  • ...

GTS:

  • Vermehrte Erziehertätigkeit
  • zusätzlicher Ansprechpartner für die Schüler neben dem KV (vermehrte Betreuung)
  • ...

5. Außenkontakte

Tätigkeiten, die zum unmittelbaren Berufsfeld des Lehrers gehören:
Kontakte mit außerschulischen Institutionen ( Behörden, soziale Einrichtungen,
Jugendwohlfahrt, . . .)

Freiwillige Leistungen, die ebenfalls zur Erreichung der Jahresnorm gem. § 43/3/5 eingebracht werden können:
Regionale und überregionale Besprechungen
Homepage

  • Erstellung
  • Betreuung

Präsentation der Schule:

  • Tag der offenen Tür
  • Veranstaltungen
  • Vorträge
  • Jugendsingen
  • ...

Kontakte mit außerschulischen Institutionen (Firmen, Medien, Kammern, ...)
Werbung und Sponsoring
Öffentlichkeitsarbeit - Pressearbeit
Betreuung von Delegationen und Besuchern

6.Tätigkeiten in Gremien

Tätigkeiten, die zum unmittelbaren Berufsfeld des Lehrers gehören:
Moderatoren-, Multiplikatoren- und Referententätigkeit im Auftrag der Dienstbehörde
Forschungs- und Evaluationsmaßnahmen im Auftrag der Dienstbehörde
Teilnahme an regionalen Kommissionen (außerhalb der Unterrichtszeit)
Tätigkeit als Interessenvertreter (z.B.: Personalvertretung, Gewerkschaft)

Es wird bewusst keine Empfehlung bezüglich eines Mindest- oder Höchststundenausmaßes angemerkt. Die Festlegung erfolgt schulintern nach örtlichen Gegebenheiten.

 

6. MDL-Berechnung:

Jede MDL wird auf der Basis 1,92 % einer Jahreswochenstunde abgegolten.