15 Okt. 19 CLV-Herbstkampagne 2019

files/uploads/TB/Uploads HP/Veranstaltungen/15.10.2019/Herbstkampagne Bildungspolitik wieder in Lehrerhand Dame OOe.jpgGenug geredet! Genug geschimpft! Genug kritisiert! Genug reformiert! Es ist höchste Zeit, dass Lehrerinnen und Lehrer die Bildungspolitik in die Hand nehmen, weil sie am meisten davon verstehen. Politik und Wirtschaft wollen Kinder und Jugendliche in eine Richtung formen, die ausschließlich ihren Zielen dient. Darüber hinaus erwarten Eltern nicht selten, dass die Schule ihre  Erziehungsaufgaben übernimmt und tragen für die eigenen Kinder immer weniger Verantwortung.

Lehrerinnen und Lehrer müssen wieder mitreden. Darum fordern wir dich auf, deine Stimme zu erheben. Sag uns deine Ziele und Wünsche für eine aktive und positive Bildungspolitik! Wo siehst du die Aufgaben für die Zukunft und die Chancen von morgen – im Kleinen wie im Großen?

Als CLV wollen wir deiner Stimme Gewicht und Nachdruck verleihen.
Bildungspolitik muss wieder Sache der Lehrerinnen und Lehrer werden!

Sie wissen am besten, wovon sie reden.
Gestalten wir gemeinsam die Bildungspolitik von morgen!

Lass uns deine Ideen und Wünsche wissen!-->

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14 Okt. 19 Momente Ausgabe Oktober 2019

Die Zeitschrift "Momente" Ausgabe Oktober der CLV-Pensionisten-Sektion ist nunmehr auch online abrufbar.
Viel Freude beim Lesen wünscht euch das clv.online.team!
->hier geht´s direkt zu den Momenten->

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07 Okt. 19 Weltlehrertag 2019

Nicht nur Schüler, sondern auch Lehrer leiden unter großer Anstrengung.

Die Schulen versinken noch immer in Verwaltung und Bürokratie, von der angekündigten Flurbereinigung merden Schulen nichts, beklagt der oberste Lehrergewerkschafter Paul Kimberger (FCG) anlässlich des Weltlehrertags am 5. Oktober im APA-Gespräch. Die jüngste Schulverwaltungsreform hat für ihn die Situation noch verschärft: "DieDirektoren fühlen sich alleine gelassen." 

files/uploads/TB/Uploads HP/Personen/Shooting Harrer - Vereinsfuehrung/Paul Kimberger.jpgAuch die mit 1. Jänner begonnene Umwandlung der Landesschulräte bzw. Schulabteilungen der Landesregierungen in Bildungsdirektionen läuft aus Kimbergers Sicht "suboptimal". In Oberösterreich etwa habe man mit der Reform "ein gut funktionierendes System zerstört". Die Bildungsdirektionen würden sich vor allem mit sich selbst beschäftigen. Trotz der langen Übergangsphase von Jänner bis zum Start des laufenden Schuljahrs sei noch immer nicht klar, wer wofür zuständig sei.


Die Folge: Es gebe in pädagogischen und organisatorischen Fragen teilweise keine Ansprechpartner, etwa zur konkreten Umsetzung der Schulautonomie-Reform, es fehlten Ansprechpartner, diverse Entscheidungen würden nicht getroffen. "Wir haben hier erhebliche strukturelle Probleme. Viele Schulleiter versinken in Verwaltung und Bürokratie."
Direktoren wenden sich laut Kimberger deshalb deutlich öfter mit ihren Fragen an die Gewerkschaft, oft gehe es schließlich auch um Rechtssicherheit. Dass das Schulsystem dennoch funktioniere, sei nur dem Engagement der Direktoren zu verdanken, so Kimberger.


Von der Politik wünscht sich der Lehrervertreter neben einer Entlastung der Lehrer und Schulleiter von Verwaltung und Bürokratie auch mehr Unterstützungspersonal an den Schulen. In den Volksschulen will er zwei Lehrer pro Klasse - immerhin hätten die Kinder dort einen Entwicklungsunterschied von bis zu drei Jahren - und mehr Sonderpädagogen.
APA – Paul Kimberger anlässlich des Weltlehrertages