17 Okt. 14 Warnung vor unseriöser Werbung

Aufgrund zahlreicher Anfragen möchten wir Sie bezüglich unseriöser Werbung von Firmen bezüglich eines Eintrages in ein Branchenverzeichnis informieren!
Die Firma "Wirtschaftsverzeichnis Österreich" sendet an Schulen per Fax oder per E-Mail eine Aufforderung, die Schuldaten für ein "Wirtschaftsverzeichnis Österreich" richtigzustellen und ...diese zurückzumelden. 
Dieses Branchenverzeichnis ist für die Schule wertlos und der Eintrag ist mit hohen Kosten (ca. EUR 1.872) verbunden!
Die Information, dass diese Eintragung kostenpflichtig ist, ist sehr versteckt angegeben!
Machen Sie daher bitte KEINE Rückmeldung!
Schulleiter/in sind nicht berechtigt, ohne Zustimmung des Schulerhalters solche Verträge abzuschließen!

17 Okt. 14 Besondere Kinder brauchen auch besondere Schulen

Die Sonderschule und die Zentren für Inklusiv- und Sonderpädagogik sind in Diskussion: Vertreter einer totalen Inklusion fordern ultimativ das „Aus“ für diese Schulformen. In der Praxis tätige Bildungsexperten treten indes für eine Aufwertung der Sonderpädagogik ein und wissen dabei auch den Großteil der Eltern dieser besonders betreuten Kinder sowie den weitaus überwiegenden Teil der LehrerInnen aus diesen Schulen an ihrer Seite.

Die von der ÖVP gestellten Präsidenten und Vizepräsidenten der Landesschulräte diskutierten dieses Thema bei ihrer Herbsttagung in Gols (Burgenland) eingehend. Dabei bezog der oö. Präsident Fritz Enzenhofer eindeutig Stellung: „Es geht dabei nicht darum, eine Ideologie in den Vordergrund, sondern darum, die Kinder mit ihren besonderen Bedürfnissen in den Mittelpunkt zu stellen“.

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16 Okt. 14 Ein Schultyp vor dem Aus? "Wir werden Sonderschulen weiterhin brauchen"

2006 unterzeichnete die österreichische Regierung die Behindertenrechte-Konvention der UNO. Mit weitreichenden Folgen, auch für den Schulbereich.

Denn in dem Übereinkommen wird festgelegt, dass Schüler mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam unterrichtet werden müssen – nach den Grundsätzen der "Inklusion" (früher Integration). 2012 listete Österreich im nationalen Aktionsplan Maßnahmen auf. So sollen "inklusive Modellregionen" bis 2020 flächendeckend eingeführt werden.

 

4950 Kinder mit Förderbedarf

 

Wird dann ein ganzer Schultyp Geschichte sein? Nein, sagt Julia Valsky, Sprecherin des Unterrichtsministeriums. In den Modellregionen sollen inklusive Lernformen so weiterentwickelt werden, "dass eine gesonderte Beschulung nicht mehr notwendig ist", sagt sie. "Denkbar sind jedoch auch Schulen mit spezifischen Förderschwerpunkten, die von Schülern mit und ohne Förderbedarf besucht werden."

 

Auch in Oberösterreich sträubt man sich gegen die Idee, ausnahmslos alle Kinder gemeinsam zu unterrichten. "Ich bin für die Integration, aber es gibt Bereiche, wo wir die Sonderschulen weiterhin brauchen", sagt Landesschulratspräsident Fritz Enzenhofer. "Das kann nicht jeder Lehrer machen."

 

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