22 Apr. 14 Gewerkschaft wundert Rückzieher Heinisch-Hoseks nicht

Kimberger: "Dauerbevormundung durch Minoritenplatz muss enden"

Die Rücknahme der Sparvorschläge von Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) überrascht den Vorsitzenden der ARGE Lehrer in der GÖD, Paul Kimberger (FCG), nicht: "Das wundert mich nicht. Es ist einfach falsch gewesen, etwas zu verordnen und sich dann die Betroffenen zu Gesprächen zu holen. Die Reihenfolge war falsch", so Kimberger zur APA.

In den für kommende Woche geplanten Schulgipfel mit der Ministerin werde die Gewerkschaft nicht mit eigenen Kürzungsvorschlägen gehen. "Es ist nicht ursächlich unsere Aufgabe, Einsparungsvorschläge zu machen", meinte Kimberger. "Und solange Milliarden in Pleitebanken und Spekulanten investiert werden, schon gar nicht." Hier seien die Prioritäten einfach falsch gesetzt.

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11 Apr. 14 Lehrer sehen "Bankrotterklärung" der Bildungspolitik

Für die Lehrergewerkschaft sind die Kürzungen im Bildungsbereich (57 Mio. Euro 2014 und 60 Mio. Euro 2015) "eine Bankrotterklärung der österreichischen Bildungspolitik". Während Milliarden in "die Hypo-Leiche" gesteckt würden, spare man im schon jetzt unterdotierten Bildungsbereich, kritisierte der VP - dominierte Dachverband der ARGE Lehrer in der GÖD in einer Aussendung.

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10 Apr. 14 128 Millionen bei unseren Schulen gekürzt

Trotz Sparpakets im Schulbereich soll es mehr Geld für Sprachförderung geben.

800 Millionen Euro müssen die Ministerien 2014 und 2015 einsparen – und den Bildungsbereich trifft es besonders hart: Wie Unterrichtsministerin Gabriele Heinisch-Hosek am Mittwoch im Interview mit ÖSTERREICH bestätigte, muss ihr Ministerium 2015 weitere 60 Millionen Euro einsparen. Ein Hammer, kommt doch das Ressort der SPÖ-Ministerin schon heuer ordentlich zum Handkuss.

 

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10 Apr. 14 Warum gerade die Lehrerschaft an Ausgebranntsein leidet

Lasst von den Forderungen, die ihr unentwegt an die Schule stellt, endlich ab, möchte man den Verantwortlichen zurufen. Verfolgt eine ganz andere Strategie.

Es ist jetzt amtlich: 37 Prozent aller Erwerbstätigen bestätigen, dass die folgende Aussage auf sie zutrifft: „Ich muss auch zu Hause an die Schwierigkeiten bei der Arbeit denken.“ Aber mit 63 Prozent als einzige Berufsgruppe weit den Durchschnitt übertreffend stimmen die Lehrer dieser bedenklichen und traurigen Aussage zu. Lehrer leiden häufiger als alle anderen Erwerbstätigen an Erschöpfung und dem Empfinden, ausgebrannt zu sein.

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